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Französischer Nationalfeiertag in Cambrai

Die letzte Schleuse von Cambrai wurde uns vor der Nase abgeschaltet. Jetzt muss Cambrai den Nationalfeiertag ohne uns feiern, dachten wir. Beim Blick über die Kanalmauer sahen wir jedoch,  dass wir nur noch eine Treppe hinauf in die Stadt gehen mussten.

Zur Feier waren wir als Fremde  willkommen. Am Rathaus gab es Champagner und Selbstgebackenes bei Musik.

Manches an diesem Tag war allerdings nicht leicht. Die Frau eines Veteranen entzog mir die Hand, als sie erfuhr, dass ich ein Deutscher bin. Sie hatte zu viele Verletzungen, Inhaftierungen und Tötungen bei der Besatzung erlebt, wie sie mir dann noch erzählte. Zuviel für ein Leben.

Mannschaftstausch mit Leihauto. Heimfahrt nach Südost-Oberbayern, Burghausen. Knapp 2000 km hin und zurück.

John und Carol Sargeant, meine Schiffsnachbarn in Cambrai pumpten in der Zwischenzeit drei mal täglich die GINI aus und halfen auch noch dem finnischen Segler Seppo, dessen Schiff ziemlich ramponiert aus dem Tunnel Riqueval kam. „That´s what friends are for“, hieß es von den Sargeant hierzu. Gute christliche Seemanschaft!

 

Cambrai am französchen Nationalfeiertag
Rathaus von Cambrai am französchen Nationalfeiertag
Rathaus von Cambrai am französchen Nationalfeiertag
Cambrai am französchen Nationalfeiertag
Cambrai, Frankreich. Im Bildvordergrund eine typische Kanalschleuse mit knapp 3m Hub
Kathedrale in Cambrai, Frankreich


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© Copyright Hans Mitterer